Je weniger um die Hüften, desto mehr im Kopf?
Laut einer Emnid-Umfrage steht die Art der Badekleidung in Zusammenhang mit dem Bildungsniveau. Das bedeutet: Je weniger eine Frau oder ein Mann am Strand am Leib trägt, desto höher ist seine Bildung.
Das Sprichwort "Weniger ist mehr", das in der Mode-Welt immer wieder Anwendung findet, bekommt mit einer aktuellen Emnid-Umfrage neue Tragweite. Die Meinungsforscher haben herausgefunden, dass die Freizügigkeit der Bademode mit dem Bildungsgrad ihres Trägers steigt.
So planen 44 Prozent der 14- bis 39-Jährigen Damen mit Abitur die kommende Badesaison im Bikini einzuläuten. Unter den Frauen mit niedrigerem Bildungsabschluss überlegen nur 20 Prozent, im Zweiteiler an den Strand zu gehen.
Nackt gleich schlau?
Der Blick auf die Männer bestätigt die These. Kerle mit Hochschulreife zwängen sich eher in eine Slip-Badehose. Mit dem Realschulabschluss scheint die Stofflänge zu zunehmen.
Wer ganz vergisst, sich vorm Schwimmen etwas anzuziehen, gehört ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Bildungselite. Elf Prozent der männlichen Akademiker und nur vier Prozent gleichen Geschlechts mit weniger Schulbildung haben sich für FKK entschieden.
Auf Seiten der Frauen spielen nur drei Prozent mit dem Gedanken, nackt baden zu gehen. Als Argument für männliche Überlegenheit in der Schule ist dieses Ergebnis wahrscheinlich dennoch ungeeignet.