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Kater Felix wandert von Braunschweig nach Berlin

kurz & krass Die Rückkehr des Wander-Katers

Kater Felix in Berlin: Das Tier verschwand vor eineinhalb Jahren in Braunschweig
Kater Felix in Berlin: Das Tier verschwand vor eineinhalb Jahren in Braunschweig

Kater Felix in Berlin: Das Tier verschwand vor eineinhalb Jahren in Braunschweig

Foto: Florian Schuh/ dpa
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240 Kilometer in eineinhalb Jahren: Kater Felix hat einen weiten Weg von Braunschweig in seine Heimat Berlin zurückgelegt. In Wiesbaden hielt die Freiwillige Feuerwehr eine zu realistische Übung ab. Und Lessing wurde versehentlich enthauptet. Die kuriosesten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie sich durch:

Wander-Kater Felix sucht seine Heimat

Berlin - Vor anderthalb Jahren verschwand der aus Berlin stammende Kater Felix in Braunschweig spurlos - nun ist er in der Hauptstadt wieder aufgetaucht. Das Tierheim Berlin bestätigte einen Bericht der "Braunschweiger Zeitung", wonach die etwa sechs Jahre alte Katze offenbar selbstständig aus Braunschweig nach Berlin zurückgekehrt ist. "Der fand Braunschweig wohl nicht so toll", sagte Tierheim-Sprecherin Beate Kaminski.

Der grau-schwarz getigerte Kater war 2010 nach Niedersachsen gelangt, als das Berliner Tierheim wegen Überfüllung Katzen ans Braunschweiger Tierheim abgab. Dort fanden die Mitarbeiter zwar ein Zuhause für Felix, doch nach wenigen Wochen büxte er aus. Am 31. Dezember 2010 meldeten ihn seine Besitzer als vermisst. Mitte Mai fand ihn dann ein Berliner im Stadtteil Hellersdorf und brachte ihn ins Tierheim. Dort wurde Felix anhand seines Chips erkannt.

Die Tierheim-Mitarbeiter können nur rätseln, wie der offenbar heimatverbundene Kater die rund 240 Kilometer zwischen den beiden Städten zurücklegt hat. "Was in den anderthalb Jahren passiert ist, werden wir wohl nie erfahren", sagte Kaminski. Es habe Fälle gegeben, in denen Katzen auf Lastwagen gesprungen seien und so große Entfernungen zurücklegten.

Weil seine Braunschweiger Besitzer ihn nicht zurück wollen, will das Tierheim den Kater nun in der Hauptstadt vermitteln. Wie lange er bei neuen Herrchen oder Frauchen bleiben wird, ist allerdings offen: "Felix ist ein freier Charakter", sagte die Sprecherin.

Leiche plumpst aus Bettsofa auf Bahnsteig


Warschau - Mit ihrem Versuch, eine in einem Bettsofa versteckte Leiche in einen Regionalzug zu schmuggeln, sind zwei Polen gescheitert. "Wir wurden von Eisenbahnern informiert, dass eine Leiche aus einem Bettsofa auf den Bahnsteig gefallen sei", berichtete ein Sprecher der Polizei im nordpolnischen Slupsk. "Zuerst habe ich gedacht, sie machen Witze." Doch Zeugen hatten beobachtet, wie zwei Männer in Slupsk versuchten, das Bettsofa in einen Regionalzug Richtung Danzig zu bugsieren. Dabei sei der Bettkasten aufgesprungen und eine in einen Teppich eingewickelte Leiche auf den Bahnsteig gefallen.

Die beiden Männer, ein 23- und ein 40-Jähriger, wurden laut Polizei festgenommen. Bei der Leiche handele es sich um einen Mann im Alter von 59 Jahren. Eine Autopsie solle die Todesursache klären. Ein Bestatter sagte der polnischen Nachrichtenagentur PAP, der Mann sei vor mindestens einer Woche gestorben.

Freiwillige Feuerwehr übt zu realistisch

Wiesbaden - Schüsse krachten, Menschen schrien um Hilfe - mit einer allzu realistischen Übung hat die Freiwillige Feuerwehr in Wiesbaden ihre professionellen Kollegen auf den Plan gerufen. Nach Polizeiangaben rückten mehrere Streifenwagen aus, weil aus dem Stadtteil Dotzheim Hilferufe gemeldet wurden. Zugleich beobachteten Zeugen starken Rauch und alarmierten die Berufsfeuerwehr.

Am vermeintlichen Katastrophenort stießen die Beamten auf die Übung, bei der Böller abgeschossen wurden und "engagierte Laiendarsteller um Hilfe riefen". Die Freiwillige Feuerwehr hatte die Einsatzleitstellen nicht über die Übung informiert.

Lessing versehentlich in Kamenz enthauptet

Kamenz - Ausgerechnet in seiner Heimatstadt Kamenz hat Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) seinen Kopf verloren. Eine Büste des Dichters fiel in einer Außenstelle des Lessing-Museums vom Sockel und machte die größte Berühmtheit der kleinen sächsischen Stadt kopflos. Wie die Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien mitteilte, hatte eine Besuchergruppe etwas stürmisch die Eingangstür geöffnet und so die seitlich dahinter stehende Büste zu Fall gebracht. Nach Ansicht der Polizei hält sich zumindest der materielle Schaden in Grenzen - die Büste ist aus Gips.

Ortsschilddiebe in Fucking auf frischer Tat ertappt

Wien - Die Ortsschilder im oberösterreichischen Ort Fucking sind eine begehrte Trophäe für Souvenirjäger und Witzbolde. Doch diesmal hatten die Möchtegern-Diebe Pech. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, ertappte die Polizei drei Bayern aus Ingolstadt bei dem Versuch, ein Ortsschild zu stehlen.

Sogar Spezialwerkzeug für ihre Nacht-und-Nebel-Aktion hatten die jungen Männer im Gepäck, scheiterten aber bei der Demontage. Als die Diebe versuchten, das Schild samt Eisenhalterung auszugraben, wurden sie von einer Polizeistreife erwischt. Solche Diebstähle sind für das Dorf mit dem klingenden Namen keine Seltenheit. Schon 13-mal wurden sie Opfer von Ortsschilddieben.

Geflohener Pinguin nach 82 Tagen wieder eingefangen

Tokio - Das Versteckspiel eines kleinen Pinguins in Japan ist zu Ende: Ein aus dem Sea Life Park in Tokio entflohener Humboldt-Pinguin ist nach 82 Tagen wieder eingefangen worden. Der Vogel sei am Ufer des Edo-Flusses, rund acht Kilometer vom Park entfernt, von zwei Mitarbeitern des Aquariums aufgespürt worden, teilte Aquarium-Sprecher Takashi Sugino mit.

Der einjährige Flüchtling, bekannt als Pinguin Nummer 337, war seit seiner Flucht Anfang März mehr als 30-mal in der Umgebung des Parks gesehen worden. Am 7. Mai lieferte sich das 60 Zentimeter große Tier gar eine Verfolgungsjagd mit der Küstenwache. Nach rund einer Stunde verloren die zehn Männer an Bord zweier Boote den Pinguin aus den Augen.

Auto rammt Residenz von malaysischem Regierungchef

Kuala Lumpur - Diesen privaten Ausflug werden fünf malaysische Polizisten so schnell nicht vergessen: Medienberichten zufolge rammten die Männer mit ihrem Auto die Residenz von Regierungschef Najib Razak in der Verwaltungshauptstadt Putrajaya. Die Ordnungshüter seien leicht verletzt worden. Ein Behördenvertreter sagte der Zeitung "New Straits Times", die jungen Polizisten seien außer Dienst gewesen und hätten sich auf einer Sightseeing-Tour befunden. Najib hielt sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in seiner Residenz auf.

Ein Laufband, sechs Tage, 822 Kilometer

Paris - Der französische Extremsportler Michaël Micaletti hat einen neuen Rekord im Dauerlaufen auf einem Laufband aufgestellt. Er legte in sechs Tagen eine Distanz von 822,31 Kilometer zurück. Für den Rekord, der von den Guinness-Wächtern anerkannt wurde, lief Micaletti nahezu pausenlos und legte insgesamt nur zwölf Stunden und 30 Minuten Schlafpausen ein, die im Durchschnitt 16 Minuten dauerten.

Micalettis Dauerlauf fand im Naturkundemuseum Cité des Sciences et de l'Industrie im Osten von Paris unter ständiger Aufsicht von Gesundheits- und Schlafexperten statt. Der Schlafexperte Eric Mullens stellte bei Micaletti fest, dass die Schlafphasen im Verlauf der Woche "immer tiefer" und damit "erholsamer" wurden. Micaletti selbst sprach von einem "Wachtraum". Wenn er sich solchen extremen Belastungen unterziehe, sei es, um "mich selbst zu treffen und kennenzulernen".

wit/dpa/AFP

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